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PRESSE-INFORMATION vom AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e. V. (AVG): „IKK lässt Pflegedienste finanziell verdursten“

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AVG: „IKK lässt Pflegedienste finanziell verdursten“.

 

Berlin, 29. April 2012 – „Mit den Kassen können wir uns anscheinend nur noch vor der Schiedsstelle treffen“, zieht Thomas Meißner, Vorstandsmitglied des Berliner AnbieterVerbands qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e. V. (AVG), sein Fazit aus den Vergütungsverhandlungen zur häuslichen Krankenpflege mit der IKK Brandenburg und Berlin.

 

Es ist bedauerlich, dass selbst eine Grundlohnsummensteigerung von 1,98 Prozent von der IKK nicht akzeptiert wird.“ Angeboten worden sei eine Erhöhung von 0,4 Prozent, so Meißner weiter: „Der Vergütungsvorschlag der IKK ist nicht akzeptabel und führt aufgrund der gestiegenen Kosten unweigerlich in eine wirtschaftliche Schieflage der Pflegedienste, bis hin zur Existenzgefährdung. Die IKK lässt unsere Pflegedienste finanziell verdursten und verweigert damit eine Lohnsteigerung für unser Personal. Angesichts des Fachkräftemangels ist das ein zutiefst beschämendes Handeln“.

 

Nicht einigen konnte man sich mit der IKK Brandenburg und Berlin auch hinsichtlich der Besetzung der unabhängigen Schiedsperson für das jetzt angerufene Schiedsverfahren. Alle drei AVG-Vorschläge seien abgelehnt worden. Daher sei es jetzt erforderlich geworden, das Brandenburgische Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz als Aufsichtsbehörde über die IKK zu bitten, eine Schiedsperson für das Schiedsverfahren zu benennen.

 

Man kann nur hoffen, dass das Ministerium sich bei der jetzigen Benennung einer Schiedsperson neutraler verhält als dies bislang der Fall gewesen ist“, mahnt Meißner mit Blick auf die Erfahrungen mit der Benennung der Schiedsperson anlässlich der Vergütungsverhandlungen mit der AOK Nordost. Bei dieser ist die zuständige Ministerin Anita Tack (Die Linke) dem Schiedspersonvorschlag der AOK Nordost gefolgt und hat damit zu einer aus Sicht der Verbände der Leistungserbringer unverantwortlichen und nach wie vor andauerenden Verzögerung der Vergütungsverhandlungen gesorgt.

 

 

Ansprechpartner:

Thomas Meißner
Vorstandsmitglied

 

AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e. V. (AVG)

Berufsstandsvertretung für ambulante und teilstationäre Pflege

 

Schönholzer Str. 3, 13187 Berlin

Telefon: (0 30) 49 90 53 80

Telefax: (0 30) 49 90 53 88

 

E-Mail: presse@avg-ev.com

Internet: www.avg-ev.com

 

 

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