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17.08.2026 - Hitze bedroht die Versorgung – Pflege muss Teil der Krisenvorsorge werden
Deutscher Pflegerat fordert hitzeresiliente Versorgungsstrukturen und eine starke Rolle der Profession Pflege
Deutschland erleidet in diesem Sommer nach wie vor schwere Hitzeperioden. Allein für die extreme Hitzewoche Ende Juni hat das Robert Koch-Institut seine Schätzung auf rund 9.600 hitzebedingte Sterbefälle korrigiert. Insgesamt werden für 2026 bis zur 30. Kalenderwoche rund 11.900 hitzebedingte Todesfälle geschätzt. Der Deutsche Pflegerat (DPR) fordert daraus politische Konsequenzen.
„Hitze ist längst keine vorübergehende Belastung mehr. Sie ist eine ernsthafte Gefahr für die Menschen und ein Stresstest für unsere Gesundheitsversorgung“, sagt Jana Luntz, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats. „Pflegefachpersonen erkennen Gefährdungen früh, beobachten Veränderungen, beraten und handeln. Expertise schützt Leben und gehört deshalb verbindlich in Hitzevorsorge und Bevölkerungsschutz.“
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